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Sommerzeit ist Kinozeit. Und wo Kinozeit, das ist auch das „DOT.“ nicht weit. Die Ausgabe für die heißesten Monate des Jahres, mit einigen der am sehnsüchtigsten erwarteten Filme 2026.

© 2026 Sony Pictures Releasing International. Alle Rechte vorbehalten.

Dieser Sommer gehört zweifellos Tom Holland, Zendaya und Robert Pattinson – sowie auch Anne Hathaway. Denn sie sind in den kommenden Wochen gleich mehrfach auf der Kinoleinwand anzutreffen. Holland und Zendaya könnten sogar das seltene Kunststück gelingen, die Plätze 1 und 2 der Kinocharts zu belegen, denn die beiden Filme, in denen sie eine tragende Rolle spielen, kommen im Abstand von nur zwei Wochen in die Kinos. Mein Kollege Peter Zirbs hat sich den großen Comic-Blockbuster des Sommers vorgenommen: „Spider-Man: Brand New Day“ (Seite 14). Viereinhalb Jahre nach dem letzten Auftritt des arachnoiden Wandkrabblers kehrt Peter Parker zurück, doch niemand weiß mehr, wer er ist, weil er am Ende von „Spider-Man: No Way Home“ seine Existenz geopfert hat, um nicht noch mehr Chaos im Multiversum anzurichten. Deshalb weiß auch seine große Liebe MJ (Zendaya) nicht mehr, wer hinter der Maske ihres Helden steckt. In weiteren Rollen: Mark Ruffalo als Bruce Banner, der sich wieder in den „Hulk“ verwandeln wird sowie Jon Bernthal als Selbstjustiz übender „Punisher“. Und noch jede Menge andere Überraschungen, die ab 31. Juli für begeisterte Screenings sorgen sollten.

© 2026 Universal Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Der andere Blockbuster mit dem frisch verheirateten Hollywood-Dreamteam entführt wiederum ins antike Griechenland. Ich habe mich für diese Ausgabe mit dem neuen Film des Starregisseurs Christopher Nolan beschäftigt. Pünktlich zu seinem bevorzugten Kinowochenende Mitte Juli schickt er Matt Damon auf einen schicksalhafte und entbehrungsreichen Heimweg. „The Odyssey“ (Seite 22), Homers archetypische Heldenreise als episches, 172 Minuten langes Kinoepos. Vollständig gedreht auf IMAX-70mm-Film-Kameras und mit einem XXL-Starensemble besetzt, erzählt er die Geschichte des Königs Odysseus (Matt Damon) von Ithaka, der nach dem zehnjährigen trojanischen Krieg in seine Heimat zurückkehren will, nur um dann eine weitere zehn Jahre andauernde Irrfahrt durchleiden zu müssen. Während zuhause Gattin Penelope (Anne Hathaway) und Sohn Telemachus (Holland) auf seine Heimkehr warten und den machthungrigen und lüsternen Antinous (Robert Pattinson) und weitere Nebenbuhler in Schach halten müssen, macht Odysseus, beschützt von Göttin Athene (Zendaya), so einige gute und unliebsame Bekanntschaften, wie etwa mit einem Zyklopen oder verführerischen Sirenen. Einer der umstrittensten Filme des Jahres, auch dank seiner Besetzung und Produktionsgeschichte, aber für Kinoliebhaber ein absoluter Pflichttermin. Ab 16. Juli.

© 2026 Filmladen, Warner Bros. Pictures, El Deseo. Alle Rechte vorbehalten.

Ebenfalls von mir stammt der kurze Text zum neuen Film der spanischen Legende Pedro Almodóvar, „Amarga Navidad (Bitteres Fest)“ (Seite 20), eine Tragikomödie ganz typisch für den Auteur. Kunstvoll verwebt er die Geschichten zweier Filmemacher – einer Frau im Jahr 2004, eines Mannes in der Gegenwart – die mit persönlichen Projekten ihre Schreibblockade überwinden wollen.

© 2026 Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Für Science-Fiction-Fans empfehle ich einen Abstecher zu David Robert Mitchells neuem Mystery-Thriller „The End of Oak Street“ (Seite 26), in der Ewan McGregor und, noch einmal, Anne Hathaway plötzlich prähistorischen Kreaturen in ihrer Straße begegnen. Einer der Produzenten des Films ist J.J. Abrams, also wird es bis zum Kinostart höchste Geheimhaltung bezüglich des Plots geben. Nach dem gelungenen Reboot im vergangenen Sommer will das neu aufgestellte „DC Studio“ sein Superheldenuniversum mit einem neuen Film weiterführen. Supermans Cousine Kara (Milly Alcock) begibt sich als „Supergirl“ (Seite 31) auf ihr eigenes filmisches Abenteuer, um ihren Hund Krypto, auf den Kal-el in „Superman“ (2025) so hingebungsvoll aufgepasst hat, zu retten. Dabei bekommt sie es mit einigen exzentrischen und farbenfrohen Charakteren zu tun, darunter dem Kopfgeldjäger Lobo, mit dem Jason Momoa sein Comeback im Superheldenkino gibt, nachdem er im vorangegangenen DCEU-Universum noch als „Aquaman“ aufgetreten war. Wer lieber einen Klassiker des Genres entstaubt und in frischer 4K-Restaurierung erleben möchte, der sollte sich die Wiederaufführung von James Camerons Kultklassiker „The Terminator“ (Seite 30) vormerken.

© 2025 Filmladen, Huace Pictures, Les Films du Losange. Alle Rechte vorbehalten.

Von mir gibt es dann auch eine weitere Empfehlung im Science-Fiction-Kino bei einem wahrlich großen Angebot an Genreware in den kommenden Wochen: bereits 2025 konkurrierte der chinesische Filmemacher Bi Gan mit seiner bildgewaltigen Hommage an das expressionistische deutsche Kino der 1920er Jahre, „Resurrection“ (Seite 39) im Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes. Sechs Segmente, sechs Sinne, ein unvergleichliches Filmerlebnis.

© 2025 Filmladen, Signature Entertainment. Alle Rechte vorbehalten.

Eine andere Filmbesprechung von mir handelt von der abgründigen schwarzen Thrillerkomödie „Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes“ (Seite 33). Darin spielen Stephen Graham und Andrea Riseborough ein Ehepaar, das einen ungestümen und gewalttätigen Teenager in ihrem Anwesen gefangen hält, um ihn einer grundlegenden Resozialisierung zu unterziehen. Man denke dabei an Filme wie „A Clockwork Orange“ (1971) oder Serien wie Grahams „Adolescence“ (2025), nur etwas anders.

© 2026 TOBIS Film, A24. Alle Rechte vorbehalten.

Wer lieber etwas mehr zu lachen hat, für den habe ich auch die eine oder andere Empfehlung. Aus meiner Feder stammt der Text zu „Oh La La 2: Neue Tests, neues Chaos“ (Seite 44). Zwei gegensätzliche französische Familien, deren Sprösslinge sich vermählen wollen, haben im ersten Teil durch DNA-Tests von ihren wahren Herkünften erfahren und damit einige überraschende Erkenntnisse gewonnen. Doch jetzt taucht ein bislang Fremder auf der Bildfläche auf und bringt wieder alles durcheinander. Christian Clavier und Co. dürfen sich wieder die Pointen zuwerfen. Eine persönliche Empfehlung meinerseits, weil ich ihn schon sehen durfte, ist die neue Beziehungskomödie von Olivia Wilde, „The Invite“ (Seite 32). Sie und ihr Filmehemann Seth Rogen laden die Nachbarn von schräg oben, gespielt von Penélope Cruz und Edward Norton, zu einem unvergesslichen Abendessen ein, das schnell aus dem Ruder läuft. Mal zum Brüllen komisch, mal ans Herz gehend, hat dieser Film das Zeug zum Kulthit.

Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl an Filmperlen, die das begeisterte Publikum in den kommenden Wochen und Monaten im Lichtspieltheater ihres Vertrauens erwartet. Es lohnt sich jedenfalls, die neue Ausgabe aufmerksam durchzulesen, denn es findet sich für jeden Geschmack der richtige Film.

Das neue „DOT.“-Magazin ist ab Donnerstag, 25. Juni 2026, in allen Cineplexx- und Constantin-Film-Kinos, in allen Star Movie Kinos, in den Wiener Kinos Filmcasino & Filmhaus am Spittelberg, in den Stadtkinos Bludenz und Dornbirn, in allen McDonald´s Restaurants und im Wiener Donau Zentrum erhältlich. Digital nachlesen kann man es aber auch gleich hier:

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