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Mit den Filmfestivals in Venedig, Toronto und Telluride nun hinter uns, zeichnet sich schon ein erstes Bild von den hochkarätigen Produktionen ab, die in den kommenden Monaten um die großen Filmpreise konkurrieren werden. Versuch eines ersten Überblicks.

An dieser Stelle muss aber auch festgehalten werden, dass womöglich nicht jeder dieser Filme letztendlich auch tatsächlich in der Oscar-Nacht am 15. März 2026 vertreten sein wird. Diese Auswahl bezieht sich auf jene Filme, die im Moment am heißesten gehandelt werden.

Hamnet

© 2025 Universal Pictures, Focus Features. Alle Rechte vorbehalten.

Vor fünf Jahren, während die Welt infolge der COVID19-Pandemie im Chaos versank, schrieb die chinesisch-amerikanische Filmemacherin Chloé Zhao mit ihrem reduzierten, naturalistisch und realitätsnah inszenierten Road-Movie „Nomadland“ Geschichte, als sie den Goldenen Löwen von Venedig, den Publikumspreis in Toronto, alle Preise der größten amerikanischen Filmkritikervereinigungen und schließlich auch Oscars für den Besten Film und die Beste Regie gewann, was sie zur erst zweiten Frau in letzterer Kategorie machte. Nur Monate nach ihrem großen Triumph kam „Eternals“ in die Kinos, ein ambitioniertes, aber sehr überladenes Superhelden-Abenteuer im „Marvel“-Universum. Seitdem ist es verdächtig ruhig um Zhao geworden – bis jetzt. Auf dem Telluride Film Festival in Colorado ging nun erstmals der Vorhang für ihren neuen Spielfilm „Hamnet“ auf. In Toronto kam es ebenfalls zu einem umjubelten Screening, und Zhao gewann erneut den Publikumspreis – ein Novum in Torontos 50jähriger Geschichte. Es ist die Verfilmung eines Romans der Autorin Maggie O’Farrell, die gemeinsam mit Zhao auch die Adaption übernahm. Erzählt wird die fiktive Geschichte, wie William Shakespeare (Paul Mescal) der tragische frühe Tod seines 11jährigen Sohns Hamnet zu seinem wohl bekanntesten Werk mit ähnlichem Titel inspiriert. Doch auch seine Frau Agnes (Jessie Buckley) trifft der Verlust hart. Die ersten Reaktionen sprechen von einem hochemotionalen Meisterwerk, bei dem alle Beteiligten zu Hochform auflaufen. „Hamnet“ gilt bereits jetzt als großer Favorit im Award-Rennen. Mit den Produzenten Steven Spielberg und Sam Mendes an Bord dürfte alles für eine groß angelegte Oscar-Kampagne sprechen. Ob Mescal dann wirklich in der Nebenrollen-Kategorie konkurrieren wird, muss sich noch zeigen…

Bugonia

© 2025 Universal Pictures, Focus Features. Alle Rechte vorbehalten.

Der griechische Starregisseur Yorgos Lanthimos hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Festivalliebling entwickelt, der sich aus der Arthouse-Ecke in Richtung Mainstream positioniert hat. Nach seinen Oscar-Hits „The Favourite“ (2018) und „Poor Things“ (2023) sowie dem weniger massentauglichen „Kinds of Kindness“ (2024) soll er in seinem neuesten Werk wieder zu altbekannter Radikalität zurückgefunden haben. Die erschreckend aktuelle und politisch brisante schwarze Komödie „Bugonia“ ist seine bereits vierte Zusammenarbeit mit Emma Stone nach den zuvor genannten Werken, und auch Jesse Plemons war bereits in „Kinds of Kindness“ mit dabei. Er spielt einen von Verschwörungstheorien umnebelten Imker, der den mächtigen und einflussreichen CEO eines Pharmaunternehmens (Stone) kidnappt und foltert, weil er glaubt, sie sei ein Alien, das gekommen ist, um die Menschheit auszulöschen. Was dann folgt, ist ein irrwitziger und schockierender Machtkampf. Erste Kritiken aus Venedig sprechen von schauspielerischen Glanzleistungen der beiden Hauptdarsteller, die sie wieder in ernsthafte Diskussionen um große Preise hieven werden.

Frankenstein

© 2025 Netflix. Alle Rechte vorbehalten.

Ein neues Jahr, ein neuer Anlauf von „Netflix“, endlich den Oscar für den besten Film zu gewinnen. Auch dieses Jahr hat der Streaming-Gigant wieder einige Eisen im Feuer, das größte scheint nach derzeitiger Auffassung vom visionären mexikanischen Fantasy-Meister Guillermo del Toro zu kommen. Seit seiner Jugend hatte er davon geträumt, Mary Shelleys Horrorklassiker zu verfilmen. Mit viel Liebe zur Vorlage und Auge fürs Detail ist es ihm nun, nach über drei Jahrzehnten als Filmemacher, gelungen. Oscar Isaac, einer der talentiertesten Charakterdarsteller des Gegenwartskinos, spielt den verkannten Wissenschaftler Dr. Victor Frankenstein, der sich aus Leichenteilen ein neues menschliches Lebewesen zusammenbaut. Diese Kreatur (Jacob Elordi) lernt jedoch schnell, entwickelt ein gefährliches Eigenleben und wendet sich schließlich gegen seinen Schöpfer. Wer ist hier das wahre Monster? „Frankenstein“ gilt vor allem in den technischen Kategorien als sichere Bank für Award-Nominierungen, auch dank der praktischen Arbeit anstelle von CGI. Ob del Toro seinen Triumph von „The Shape of Water“ (2017) wiederholen kann? Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich…

Jay Kelly

© 2025 Netflix. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr durch seine schauspielerischen und dramaturgischen Qualitäten denn auf spektakuläre Schauwerte setzt „Netflix“ die Hoffnungen in Noah Baumbachs neuester Tragikomödie. Gemeinsam mit Schauspielerin Emily Mortimer schrieb er das Skript zu „Jay Kelly“ seinem Star George Clooney quasi auf den Leib. Er spielt den titelgebenden alternden Star, der kurzerhand beschließt, seiner Tochter nach Europa hinterher zu reisen, um eine Midlife Crisis zu bewältigen. Sein besorgter Agent (Adam Sandler) und seine Publizistin (Laura Dern) begleiten ihn und gemeinsam reflektieren sie über Kellys Karriere, Leben und Vermächtnis. Klingt nach genau den Zutaten, die die Mitglieder der „Academy“ amüsiert zubeißen lässt. Besonders Sandler in einer lakonischen, zurückhaltenden Nebenrolle erweist sich als ernstzunehmender Kandidat.

Affeksjonsverdi (Sentimental Value)

© 2025 MUBI, Plaion Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Der norwegische Autor und Regisseur Joachim Trier gilt spätestens seit seinem Drama „The Worst Person in the World“ (2021) als eine der interessantesten Figuren des internationalen Gegenwartskinos. Vier Jahre später kehrt er nun mit seinem neuen Melodram „Affeksjonsverdi (Sentimental Value)“ zurück und scheint in der Tat den Erfolg des Vorgängers noch einmal getoppt zu haben. Renate Reinsve spielt auch hier wieder eine Hauptrolle, nämlich Nora. Die wird nach Jahren der Entfremdung wieder mit ihrem Vater Gustav (Stellan Skarsgård) konfrontiert, der ins Leben Noras und ihrer Schwester Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) zurückkehrt. Einst ein erfolgreicher Filmemacher, will er mit einem neuen Projekt an alte Glanzzeiten anknüpfen. Die Hauptrolle soll Nora spielen, ist sie ihr doch auf den Leib geschrieben. Doch Nora lehnt ab, weswegen Hollywoodstar Rachel Kemp (Elle Fanning) zum Zug kommt. Seit der Premiere in Cannes, wo „Sentimental Value“ den „Großen Preis der Jury“ gewann, gilt er als einer der besten Filme des Jahres, der Norwegen endlich den Auslands-Oscar einbringen könnte. Aber der Film hat definitiv das Zeug für mehr – viel mehr…

Blue Moon

© 2025 Sony Pictures Classics. Alle Rechte vorbehalten.

Ich durfte den Film bereits bei seiner Weltpremiere auf der Berlinale im Februar sehen, und ich freue mich, dass der Film im Oktober in die Kinos kommt. Denn dieser Film ist wirklich wunderschön. Richard Linklater versteht es, seinen Filmen eine einzigartige Atmosphäre und wohliges Ambiente zu verleihen, die es einem ermöglichen, mit den Figuren in seinen Werken mitzufiebern und mitzuleiden. Hier ist es der gefeierte Songwriter Lorenz Hart, gespielt von einem phänomenalen Ethan Hawke, der am 31. März 1943 in der New Yorker Bar „Sardi’s“ die Scherben seines Egos und seiner Karriere aufsammeln muss, als sein einstiger kongenialer Kreativpartner Richard Rodgers (ein ebenso grandioser Andrew Scott) mit seinem neuen Kollaborateur Oscar Hammerstein II einen überwältigenden Erfolg mit dem Stück „Oklahoma!“ feiert, der in die Theatergeschichte eingeht. In dieser einen Nacht redet sich Hart um Kopf und Kragen, doch weil wir wissen, dass er nur wenige Monate später tot in einer verregneten Straße zusammenbrechen wird, macht das diesen Abend umso tragischer. Großes Kino!

Nouvelle Vague

© 2025 ARP Sélection, Netflix. Alle Rechte vorbehalten.

Aber das ist noch nicht einmal der einzige Film, den Linklater dieses Jahr im Köcher hat. Denn nur drei Monate nachdem er „Blue Moon“ im Berlinale-Wettbewerb vorgestellt hat, brachte er gleich sein nächstes Werk in den Wettbewerb nach Cannes. Ein Blick hinter die Kulissen von Jean-Luc Godards stilbildendem Meisterwerk „À bout de souffle (Außer Atem)“ (1960), Schlüsselwerk der französischen „Nouvelle Vague“. In Linklaters erster französischsprachigen Produktion spielt Zoey Deutch als einziges amerikanisches Castmitglied die legendäre Jean Seberg, die neben Jean-Paul Belmondo im Klassiker auftritt. Ob der Film Frankreich für den Auslands-Oscar repräsentieren wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Ballad of a Small Player

© 2025 Netflix. Alle Rechte vorbehalten.

Vor einem Jahr machte der österreichisch-schweizerische Regisseur Edward Berger mit seinem Vatikan-Thriller „Conclave“ Furore. Kaum einer hätte gedacht, dass der Film sehr zeitgemäß sein würde, denn nur wenige Monate später, nach dem Tod von Papst Franziskus, kam es tatsächlich zu einem Konklave. So spannend und wendungsreich wie Bergers Thriller ging es hinter verschlossenen Türen zwar nicht zu, aber der Film mit Ralph Fiennes und Isabella Rossellini in den Hauptrollen nach Oscar-prämierter Drehbuchadaption von Peter Straughan war beste Suspense-Unterhaltung. Nicht einmal ein Jahr später, und Berger hat eine ganz andere Art von charakterbetontem Thriller abgedreht. Colin Farrell verschlägt es in „Ballad of a Small Player“ ins exotische Macau, wo er als hoch verschuldeter Gambler nicht nur seiner Spielsucht zu erliegen droht, sondern auch von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Ihm dicht auf den Fersen ist die ewig stilvolle Tilda Swinton. Die Weltpremiere in Telluride, Colorado, soll sehr vielversprechend gewesen sein, und sowohl Berger als auch Farrell sind dank ihrer Erfolge in den letzten Jahren – Berger mit „Conclave“ und seinem „All Quiet on the Western Front“-Remake (2022), Farrell mit „The Banshees of Inisherin“(2022) im Kino und „The Penguin“ (2024) im Serienformat – so populär wie eh und je.

The Smashing Machine

© 2025 A24. Alle Rechte vorbehalten.

Benny Safdie, eine Hälfte des Brüderpaars mit Josh Safdie, hat sich in den letzten Jahren auch das ein oder andere Mal vor die Kamera gewagt und Rollen in Paul Thomas Andersons „Licorice Pizza“ (2021) und Christopher Nolans Oscar-gekröntem Biopic „Oppenheimer“ (2023) übernommen. Nun kehrt er – erstmals allein ohne Bruder Josh – auf den Regiestuhl zurück und bringt einen Film in die Kinos, der ein wenig an Darren Aronofskys Underdog-Ballade „The Wrestler“ (2008) erinnert. „The Smashing Machine“ erzählt die wahre Geschichte des Amateur-Wrestlers und MMA-Kämpfers Mark Kerr. Gespielt wird dieser von Superstar Dwayne Johnson, der sein Million-Dollar-Grinsen und Charisma hinter Bergen von Make-Up versteckt und die mit Abstand herausforderndste und dramatischste Rolle seiner Karriere übernimmt. Ähnlich wie einst Mickey Rourke, der ein triumphales, wenn auch kurzzeitiges Comeback feiern durfte, könnte Johnson, wenn Kritiker und Publikum auf seiner Seite stehen, eine ähnliche Kampagne starten. An seiner Seite überzeugt als Kerrs leidgeprüfte erste Frau Dawn die bereits einmal für „Oppenheimer“ nominierte Emily Blunt. „The Smashing Machine“ ist  ähnlich wie Kerr selbst ein Underdog, den man aber im Auge behalten sollte.

One Battle After Another

© 2025 Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Viel ist im Vorfeld über Paul Thomas Andersons neuestem Film geschrieben und spekuliert worden, Ende September wird endlich der Vorhang gelüftet. Denn dann startet sein Polit-Action-Thriller „One Battle After Another“ endlich in den Kinos. Auf 35mm „Vistavision“ gedreht, mit ausgewählten 70mm- und IMAX 70mm-Kopien im internationalen Umlauf, dürfte dieses 161minütige Epos ein Fest für die Augen werden. Leonardo DiCaprio spielt Bob Ferguson, Mitglied einer Gruppe von Revolutionären namens „French 75“, die seit einer spektakulären Befreiungsaktion illegaler Migranten vor 16 Jahren untergetaucht ist. Als der damalige ICE-Offizier Steven Lockjaw (Sean Penn), mittlerweile ein gefürchteter „White Supremacist“, wieder auftaucht und Fergusons Tochter Willa (Chase Infiniti) entführt, braucht er die Hilfe seiner alten Freunde, darunter Sensei Sergio (Benicio del Toro). Nach elf Nominierungen ist Anderson längst überfällig für seinen ersten Oscar, wie einst Martin Scorsese zu „Departed“-Zeiten 2006. Erste Reaktionen, darunter von Steven Spielberg, lesen sich äußerst vielversprechend. Ob diese lose Adaption von Thomas Pynchons Roman „Vineland“ beim Publikum Anklang findet und das hohe Budget zwischen 130 und 175 Millionen Dollar wieder einspielt, dürfte ein entscheidender Faktor sein, wenn es um die Chancen dieses Werks geht.

Blockbuster-Produktionen

© 2025 20th Century Studios, Walt Disney Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Jedes Jahr rittern auch die publikumswirksamen Blockbuster um die großen Preise mit, das wird auch dieses Jahr nicht anders sein. Ganz vorn steht natürlich wieder einmal James Cameron, dessen dritter Teil seines epischen Science-Fiction-Franchise, „Avatar: Fire and Ash“ im Dezember in die Kinos kommt. Der erste Trailer, der vor Screenings von „The Fantastic Four: First Steps“ debütiert hatte, verspricht bildgewaltige Action und großes Effektkino. Sound und VFX sollten auch heuer wieder einen Platz für „Avatar“ bereithalten, ob’s wieder für eine Nominierung für den besten Film reichen wird, hängt davon ab, wie gut der Film aufgenommen wird und wie breit die Konkurrenz aufgestellt ist.

© 2025 Apple Studios, Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Eine der größten Überraschungen des abgelaufenen Kinosommers, nicht nur für mich, war Joseph Kosinskis Rennsportdrama „F1 The Movie“. Drei Jahre nach „Top Gun: Maverick“ – der mit 1,5 Milliarden Dollar Umsatz und sechs Oscar-Nominierungen, darunter für Film und Drehbuch, mit einem Sieg für den Ton, ein Megaerfolg war – kehrt das Kreativteam in den Award-Zirkus zurück. Besonders die überragende Kameraarbeit von Claudio Miranda und seinem Team, der Schnitt und wieder einmal der Sound sind schwer zu ignorieren. Und was ist mit Hans Zimmers epochaler Filmmusik? Come on!

Im November geht der zweite Akt von Jon M. Chus fantastischer Musicaladaption in der fantastischen Welt von Oz über die Bühne. Nach dem erfolgreichen ersten Teil, der im letzten Jahr bei zehn Nominierungen zwei Preise für Ausstattung und Kostüme gewinnen konnte, greift „Wicked: For Good“ nun nach den großen Preisen. Wird es Cynthia Erivo und Ariana Grande gelingen, den Hype um den Film in Oscar-Gold zu verwandeln?

© 2025 Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Dann ist da noch Ryan Cooglers Überraschungshit „Sinners“, der im Frühjahr die Kassen zum Klingeln bringen konnte, vorwiegend in den USA, aber dafür nicht zu knapp. Der Vampir-Horror, der in im amerikanischen Süden der 1930er Jahre spielt, wird nicht nur für seine technischen Qualitäten, besonders der entfesselten Kamera, gefeiert, sondern auch für Cooglers Regie und Drehbuch. Die Darsteller, allen voran Michael B. Jordan und Hailee Steinfeld, könnten für Nominierungen zu „Nische“ sein.

Das ist, wie bereits erwähnt, nur eine kleine Auswahl an den zurzeit hoffnungsvollsten Kandidaten. Es stehen jedenfalls äußerst spannende Wochen bevor. Der erste richtige Gradmesser wird die Verkündung der Nominierungen der Golden Globes im Dezember und jene der einzelnen Gewerkschaften sein. Wer bei der 98. Oscar-Verleihung ums Rennen um einen der begehrten Goldjungen gehen wird, erfahren wir voraussichtlich am 22. Januar 2026. Die Zeremonie, die wie im Vorjahr von Comedian und Schauspieler Conan O’Brien moderiert wird, steigt am 15. März 2026 im „Dolby Theatre“ in Los Angeles.

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