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Die Redakteure des „DOT.“ vom „PPH Media Verlag“ haben sich einmal mehr ins Zeug gelegt, um ihrer interessierten Leserschaft die bevorstehenden Events, Lifestyletipps und natürlich Kinoveröffentlichungen im Sommer 2025 vorzustellen.

© 2025 Apple Studios, Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

In einem Anzug des fiktiven Formel 1-Rennstalls „APXGP“ steht er da, in stolzer Pose: Coverstar Brad Pitt. Eigentlich könnte diese Pose aber auch auf mich zutreffen, denn der dazugehörige Text zu seinem neuen Action-Film, „F1: The Movie“ (Seite 28), stammt von mir! Und es ist nur einer von gleich sieben Texten von mir, die in der Sommerausgabe des „DOT.“ vertreten sind. In Joseph Kosinskis Rennsport-Drama spielt Pitt den in die Jahre gekommenen Sonny Hayes, der nach Jahrzehnten unverhofft die Chance bekommt, noch einmal in der Formel 1 anzutreten. Er soll Rookie Joshua Pierce (Damson Idris) voranbringen, wenn es nach Teamchef Ruben (Javier Bardem) geht. Aber kann sich Hayes mit dem ungestümen Jungpilot sowie der technischen Direktorin des Teams, Kate (Kerry Condon), zusammenraufen? Ab 25. Juni kann man das im Kino herausfinden. Neben Pitt, Idris, Bardem und Condon treten alle 20 Fahrer aus der Weltmeisterschaftssaison 2023 auf, darunter Weltmeister Max Verstappen im Red Bull, Rekordchampion Lewis Hamilton – der auch einer der Produzenten des Films ist –, noch im Mercedes, Charles Leclerc und Carlos Sainz Jr. im Ferrari und viele andere.

© 2025 Paramount Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Zwei Komödien, die längst zu Klassikern ihres Genres avanciert sind, erhalten im selben Monat, August, ihre verspäteten Fortsetzungen. Den Anfang macht Liam Neeson, der sich zunächst als Charakterdarsteller in den 1990er Jahren in Filmen wie „Schindler’s List“ (1993, Oscar-Nominierung) und „Michael Collins“ (1996) einen Namen machte, bevor er ab 2008 dank „Taken regelmäßig als knallharter und unaufhaltsamer Actionheld besetzt wurde. Nun setzt er möglicherweise einen weiteren Karrieremeilenstein, wenn er als Frank Drebin Jr. in die Fußstapfen der kanadischen Comedy-Legende Leslie Nielsen tritt. Gemeinsam mit Pamela Anderson, Paul Walter Hauser und mehr schickt er sich in „The Naked Gun“ (Seite 38) an, das Genre der Polizeiprozedurale wieder gnadenlos aufs Korn zu nehmen. Einer der Produzenten des Films ist Seth MacFarlane („Ted“).

© 2025 Constantin Film, HerbX Film. Alle Rechte vorbehalten.

Die andere Fortsetzung hat hierzulande die größte Messlatte, die es je gegeben hat, handelt es sich bei „Der Schuh des Manitu“ doch um den besucherstärksten Film der österreichischen Kinogeschichte mit über zwei Millionen verkauften Tickets. Die Parodie auf die überaus beliebten Westernfilme nach Vorlage von Karl May aus den 1960er Jahren, besonders die Abenteuer des Indianerhäuptlings Winnetou und seines Blutsbruders Old Shatterhand, erhält nun nach 24 langen Jahren einen offiziellen Nachfolger: „Das Kanu des Manitu“ (Seite 39). Michael Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian kehren in ihre kultigen Rollen zurück – Bully in mehrfacher Hinsicht – und begeben sich auf einen neuen abgefahrenen Ritt durch die Prärie. Ob das „Kanu“ an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann, wird eine der spannendsten Fragen der kommenden Wochen werden. Nach den Kontroversen um den letzten „Winnetou“-Film von vor drei Jahren und der gesellschaftlichen Diskussion zu den Themen „Kulturelle Aneignung“, „Rassismus“ und „Geschichtsumschreibung“ ist dies ein weitaus gewagteres Unterfangen als noch 2001.

© 2024 Canal+, Le Pacte, Luna Film, The Film. Alle Rechte vorbehalten.

Ein heikles und gesellschaftlich brisantes Thema hat sich auch der französische Publikumsliebling Julie Delpy für ihre neue Komödie ausgesucht. In „Die Barbaren – Willkommen in der Bretagne“ (Seite 42) erzählt sie mit typisch französischer Verschrobenheit von der Ankunft einer Flüchtlingsfamilie in einer exzentrischen Kommune in der Bretagne. Statt, wie erwartet, eine ukrainische Familie steht die aus der syrischen Hauptstadt Damaskus geflohene Familie Fayad vor ihnen. Wie Delpy, die selbst mitspielt, die Vorurteile und Eigenheiten ihrer Landsleute sowie das Treffen der Kulturen inszeniert, kann man ab 27. Juni im Kino begutachten.

© 2024 Filmladen, Gaumont, Pandora Films. Alle Rechte vorbehalten.

Wesentlich melodramatischer und gefühlvoller geht es im neuen Film des malisch-mauretanischen Filmemachers Abderrahmane Sissako zu. In „Black Tea“ (Seite 49) lässt er die Ivorerin Aya (Nina Mélo) von ihrer Hochzeit flüchten und ein neues Leben im chinesischen Guangzhou beginnen. In einem Shop für Teeimporte lernt sie den sympathischen Mittvierziger Cai (Chang Han) kennen, mit dem sie eine komplizierte Beziehung eingeht. Sissako wurde mit dem Film in den Hauptbewerb der Berlinale 2024 eingeladen.

© 2024 MK2 Films, Pandora Filmverleih, Polyfilm. Alle Rechte vorbehalten.

Ebenfalls für emotionale Momente sorgt der irische Drehbuchautor und Regisseur Darren Thornton, den der Verlust seiner Mutter 2017 zu einer Neuverfilmung der italienischen Tragikomödie „Das Festmahl im August“ inspirierte. Gemeinsam mit seinem Bruder Colin schrieb er die englischsprachige Adaption „Four Mothers – Vier Mütter für Edward“ (Seite 51). Der kurz vor seinem Durchbruch stehende Romanautor Edward (James McArdle), der sich nebenbei um seine exzentrische Mutter Alma (Fionnula Flanagan) kümmert, muss auch noch die drei Mütter seiner besten Freunde betreuen, die kurzerhand einen Urlaub nach Spanien unternehmen. Eigentlich hätte Edward aber zu einer Lesetour in die USA aufbrechen sollen. Stattdessen steht ihm ein chaotisches Wochenende mit vier willensstarken älteren Frauen bevor.

© 2025 New Line Cinema, Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Und dann noch ein Tipp für Horrorfans: nach seinem Spielfilmdebüt „Barbarian“ (2022) hat sich der aufstrebende Horror-Auteur Zach Cregger bereits einen solch vielversprechenden Namen gemacht, dass um sein neues Projekt „Weapons“ (Seite 61) ein regelrechter Bieterwettstreit ausgebrochen ist. Als persönliche Geschichte, inspiriert von Paul Thomas Anderson, beschrieben, lässt Cregger eines Nachts 17 Kinder einer Schulklasse einfach spurlos in die Nacht verschwinden. Die Klassenlehrerin Justine (Julia Garner), ihr einziger zurückgebliebener Klassenkamerad Alex (Cary Christopher), die Eltern (u.a. Josh Brolin), und die Polizei (Toby Huss, Alden Ehrenreich) stehen vor einem albtraumhaften Mysterium. Was ist passiert? Wo sind die Kinder? Fragen über Fragen, die dann ab 8. August beantwortet werden.

© 2025 DC Studios, Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Das ist aber natürlich noch nicht alles, was der Kinosommer für begeisterte Cineasten zu bieten hat: eigentlich gäbe es nahezu jede Woche einen passenden Anlass, das Lichtspieltheater des Vertrauens aufzusuchen. Zu meinen persönlichen Favoriten der kommenden Wochen gehören: „Superman“ (Seite 32). Warner Bros. und „DC Comics“ geben ihren Traum vom eigenen Filmuniversum a la „Marvel“ nicht auf und wagen einen radikalen Neustart. Wie das gescheiterte Vorgängerprojekt macht auch diesmal wieder ein Film über den schier übermächtigen Kryptonier, der sich als Reporter Clark Kent unter die Menschen begibt, den Auftakt. Wenn es James Gunn gelingt, seine durch die „Guardians of the Galaxy“-Filme erprobte Mischung aus Witz, Gefühl und irrwitziger Effektarbeit auch hier zur Entfaltung zu bringen, sollte nicht allzu viel schiefgehen. Die Besetzung ist jedenfalls sehr vielversprechend, mit David Corenswet als neuer Supi, Rachel Brosnahan als Lois Lane und Nicholas Hoult, der Lex Luthor gerecht werden sollte.

© 2025 Marvel Studios, Walt Disney Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Wenn wir schon bei Superheldenuniversen sind, so kommt man auch diesen Sommer nicht um die omnipräsenten „Marvel“-Helden herum. Pünktlich zum 20. Jubiläum des ersten Films von Tim Story und zum 10. Jubiläum des kläglich gescheiterten Reboots von Josh Trank versucht sich nun Regisseur Matt Shakman an Marvels erster Familie. „The Fantastic Four: Four Steps“ (Seite 34) soll das schlingernde Universum wieder auf Kurs bringen und gleichzeitig den Trommelwirbel für den nächsten „Avengers“-Film, „Doomsday“, anfachen, mit dem Robert Downey Jr. im Dezember 2026 als legendärer Über-Bösewicht „Dr. Doom“ sein „Marvel“-Comeback geben wird. Diese Vier leben in einem alternativen New York der 1960er-Jahre und treffen den „Silver Surfer“ Shalla-Bal (Julia Garner) und den gefürchteten Planetenfresser „Galactus“ (Ralph Ineson). Pedro Pascal, Vanessa Kirby, Joseph Quinn und Ebon Moss-Bachrach schlüpfen in die Partneroutfits.

© 2025 Amblin Entertainment, Universal Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Nachdem Colin Trevorrow die zweite Dino-Trilogie mit dem mauen „Jurassic World: Dominion“ (2022) abgeschlossen hat, kommt es bereits diesen Sommer zu einer Rückkehr der prähistorischen Riesenechsen. David Koepp, der die ersten beiden „Jurassic Park“-Filme von Steven Spielberg geschrieben hat, zeichnet fürs Drehbuch, Gareth Edwards für die Regie dieses neuen Reboots, „Jurassic World: Rebirth“ (Seite 37), verantwortlich. Er schickt eine Gruppe neuer Figuren, angeführt von Paläontologe Dr. Henry Loomis (Jonathan Bailey), Geheimagentin Zora Bennett (Scarlett Johansson), Bootskapitän und Expeditionsleiter Duncan Kincaid (Mahershala Ali) und Pharmavertreter Martin Krebs (Rupert Friend) auf die Insel Ile Saint-Hubert, wo die größten noch lebenden Dinosaurier beheimatet sein sollen, um aus ihrer DNA ein lebensverlängerndes Heilmittel zu extrahieren. Wenn das mal nicht Stoff für zwei aufregende Stunden voller Dino-Action bietet.

© 2025 Sony Pictures Releasing, Columbia Pictures, Protozoa. Alle Rechte vorbehalten.

Darren Aronofsky ist eigentlich bekannt für seine düsteren, unbequemen und vor allem selbstzerstörerischen Charakterstudien. Sein neuester Film, die schwarze Krimikomödie „Caught Stealing“ (Seite 40), dürfte eine stilistische 180°-Wende für den New Yorker Filmemacher bilden. Zwar schickt er auch hier wieder seinen Protagonist, gespielt von Austin Butler, an die Grenzen, doch scheint er hier wesentlich heiterer, rasanter und humorvoller zu Werke zu gehen, als man es eigentlich von ihm gewohnt ist. Vor allem, wenn sich Butlers gescheiterter Sportler Hank im New York der 90er inmitten der Kapriolen seines Punker-Freundes (Matt Smith) wiederfindet, und die Bekanntschaft einiger skurriler Unterweltfiguren macht.

© 2025 A24, Sony Pictures Releasing. Alle Rechte vorbehalten.

Und zu guter Letzt noch der romantischste Film des Sommers, vielleicht sogar des ganzen Jahres. Vor zwei Jahren überraschte die Dramatikerin Celine Song Kritiker und das Publikum mit ihrem gefühlvollen Melodram „Past Lives“ über das Wiedersehen zweier koreanischer Jugendfreunde nach vielen Jahren und die schwierige Aufarbeitung ihrer Beziehung, die durch die Präsenz des amerikanischen Ehemannes der Frau verkompliziert wird. Auch in Songs zweitem Spielfilm steht eine Dreieckskonstellation im Zentrum der Geschichte. „Materialists“ (Seite 52) erzählt von der erfolgreichen Partnervermittlerin Lucy (Dakota Johnson), deren eigenes Liebesleben durch das Auftauchen des charmanten, vermögenden Geschäftsmannes Harry (Pedro Pascal) Fahrt aufnimmt. Zur gleichen Zeit tritt aber auch ihr weniger erfolgreicher und sich als Theaterschauspieler und Kellner durchschlagender Exfreund John (Chris Evans) wieder in ihr Leben und bringt Lucys Gefühlswelt völlig durcheinander. Eine romantische Komödie mit diesen drei sympathischen Stars und einer überaus talentierten Regisseurin hinter der Kamera? Noch dazu vom qualitativ hochwertigen Indie-Studio „A24“? Für Romantiker jedenfalls ein absoluter Pflichttermin!

Das neue „DOT.“-Magazin ist ab Freitag, 20. Juni 2025, in allen Cineplexx- und Constantin-Film-Kinos, in allen Star Movie Kinos, in den Wiener Kinos Filmcasino & Filmhaus am Spittelberg, in den Stadtkinos Bludenz und Dornbirn, in allen McDonald´s Restaurants und im Wiener Donau Zentrum erhältlich. Digital nachlesen kann man es aber auch gleich hier:

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