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Eine weitere Ausgabe mit Kinostartbesprechungen, Konzerthighlights, Games und noch einigem mehr steht für die treue Leserschaft bereit.

Die Sommerpause ist vorbei, und das heißt: Nachschub vom PPH-Media Verlag. Denn auch der Spätsommer bzw. Frühherbst 2024 wartet mit einigen interessanten und spannenden Neuerscheinungen auf. Vier Filme davon habe ich mir vorgenommen:

© 2024 Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Gerade erst auf dem Filmfestival Venedig außer Konkurrenz uraufgeführt, schon auf dem Weg in die Lichtspielhäuser. 36 Jahre ist es mittlerweile bereits her, seit der exzentrische und für seine morbid-melancholischen Filme bekannt gewordene Tim Burton mit „Beetlejuice“ seinen großen Durchbruch feierte, der ihm den Weg zum Blockbuster-Regisseur ebnete. Nun bringt er die unflätige Kultfigur aus dem Reich der Toten zurück und lässt Michael Keaton in „Beetlejuice Beetlejuice“ (Seite 40) erneut auf Catherine O’Hara und Winona Ryder los. Ebenfalls neu dabei: Shooting-Star Jenna Ortega, Justin Theroux, Monica Bellucci und Schauspiellegende Willem Dafoe. Ab 12. September im Kino.

© 2024 Constantin Film. Alle Rechte vorbehalten.

Für Freunde des etwas riskanteren Humors und des französischen Kinos gibt es demnächst „Was ist schon normal?“ (Seite 54). In seinem Ursprungsland war die erste Regiearbeit des französischen Starkomikers Artus im Frühjahr 2024 ein großer Erfolg mit über 10 Millionen verkauften Tickets. Wenn er sich als tollpatschiger Juwelenräuber mit seinem Vater (Clovis Cornillac) inmitten einer Reisegruppe geistig beeinträchtigter Menschen auf den Weg in die Berge macht, dürfen Chaos und Fettnäpfchen natürlich nicht fehlen.

Wesentlich ernster ist dafür die Dokumentation „Mâine Mă Duc – Tomorrow I Leave“ (Seite 37) des Regieduos Maria Lisa Pichler und Lukas Schöffel, das eine rumänische 24-Stunde-Pflegekraft begleitet, die abwechselnd einen Monat bei ihrer Familie verbringt und einen Monat in Österreich arbeitet, und dabei die Herausforderungen und schwierigen Bedingungen osteuropäischer Gastarbeiter in diesem Land aufzeigt.

Umso nachdenklicher und erschütternder ist die Lebensgeschichte des bald 99jährigen Holocaust-Überlebenden Stanisław Zalewski, der 40 Jahre lang beharrlich über seine Erlebnisse und Erfahrungen schwieg, und seitdem, seit rund 40 Jahren, als wichtiger „Botschafter des Erinnerns“ (Seite 50) unermüdlich daran arbeitet, dass die traurige Geschichte niemals vergessen und niemals ignoriert wird. Regisseurin Magdalena Żelasko, Gründerin des Vereins „Let’s Cee“ und langjährige Leiterin des gleichnamigen Filmfestivals, begleitete und filmte Zalewski über mehrere Jahre bei seinen Auftritten und seiner Arbeit und legt jetzt ein zum Nachdenken anregendes, 100minütiges Dennkmal für einen der letzten Überlebenden des Holocaust vor.

Weitere Filmhighlights, die im neuen „DOT.“-Magazin Erwähnung finden:

© 2024 American Zoetrope, Constantin Film. Alle Rechte vorbehalten.

In drei Wochen ist es soweit, und einer der skandalträchtigsten, meistdiskutierten und meisterwarteten Filme des Jahres kommt endlich in die heimischen Kinos. Nein, die „Joker“-Fortsetzung kommt erst eine Woche später und ist Bestandteil der nächsten Ausgabe. Die Rede ist natürlich von Francis Ford Coppolas epischem Science-Fiction-Drama „Megalopolis“ (Seite 30) mit Cover-Star Adam Driver („Star Wars„, „Marriage Story„), „Breaking Bad“-Fiesling Giancarlo Esposito und die aus den „Fast & Furious“-Filmen bekannt gewordene Nathalie Emmanuel in den Hauptrollen, während die Nebenrollen ebenfalls äußerst prominent besetzt sind. Eine römische Fabel in futuristischem Setting über die Zerstörung und den Wiederaufbau einer Metropole und die politischen Ränkespiele dahinter, verspricht der Film, besonders in IMAX, wo der Film nur eine Woche zu sehen sein wird, ein bildgewaltiges Spektakel für die Sinne zu werden. Ob der Film ein Meisterwerk, ein Debakel, oder ein meisterhaftes Debakel wird, wissen wir ab dem 26. September.

© 2024 MUBI, Polyfilm. Alle Rechte vorbehalten.

Wie auch „Megalopolis“ feierte Coralie Fargeats verstörende und pointierte Satire auf den Schönheitswahn und den wachsenden Druck auf ältere Frauen in der Unterhaltungsbranche, „The Substance“ (Seite 34), Weltpremiere in Cannes. Darin glänzt Demi Moore mit bald 62 Jahren in einer ihrer absolut besten Rollen, die sich ihren Körper mit einer jüngeren, optisch ansehnlicheren (?) Version ihrer selbst teilt, verkörpert – buchstäblich von Margaret Qualley. Für Fans abgründigen Horrors, die sich gerne faszinieren und schocken lassen.

© 2024 Constantin Film. Alle Rechte vorbehalten.

30 Jahre, nachdem die fantasievolle Comic-Adaption „The Crow“ (Seite 44) durch den tragischen Tod ihres Hauptdarstellers Brandon Lee (Sohn der Martial Arts-Legende Bruce Lee) während der Dreharbeiten und ihres düsteren, durch die Umstände aber durchaus poetischen Looks zum Kultfilm avancierte, schafft es die lange geplante und mit unzähligen Filmemachern und Schauspielern in Verbindung gebrachte Neuverfilmung endlich in die Kinos. Unter der Regie von Rupert Sanders („Snow White and the Huntsman“, „Ghost in the Shell”) verwandelt sich Bill Skarsgård („It“) in den untoten Rockmusiker Eric Draven, der den Mord an ihn und seiner großen Liebe, gespielt von Sängerin FKA Twigs, mit Hilfe einer geheimnisvollen, mystische Kräfte verleihenden Krähe rächt.

© 2024 Constantin Film. Alle Rechte vorbehalten.

Schließlich gibt es noch einen verspäteten Starttermin für eine Biografie, die inmitten der Industriestreiks 2023 verschoben wurde. Oscar-Preisträgerin Kate Winslet („The Reader“) spielt Kriegsberichterstatterin „Lee“ Miller (Seite 46), die die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs für „Vogue“ festhielt. Marion Cotillard, Andrea Riseborough, Andy Samberg, Bills Bruder Alexander Skarsgård und Josh O‘Connor sind in Nebenrollen dabei.

Und zu guter Letzt noch eine kleine Anmerkung in eigener Sache: das nächste „DOT.“-Magazin, Nummer 107, wirft bereits seine Schatten voraus, und dort wartet ein ganz spezieller Beitrag von mir. Ich sage nur: es wird legendär.

Das neue „DOT.“ im Printformat gibt es ab Donnerstag, 05. September 2024, in allen Cineplexx- und Constantin Film-Standorten, Star Kinos, ausgewählten Programmkinos und McDonald’s-Filialen in ganz Österreich sowie hier: 

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