Die nächste Ausgabe des „DOT.“-Magazins aus dem PPH Media-Verlag steht in den Startlöchern und berichtet wie gewohnt über bevorstehende Kinostarts, diesmal jene der ersten Frühsommerwochen 2026.
Der meteorologische Sommer beginnt natürlich erst am 21. Juni, aber in den Kinos wird er seit Jahrzehnten traditionell bereits in der ersten Maiwoche eingeläutet. Dieses Jahr wurde diese Ehre David Frankels Legacy-Fortsetzung „The Devil Wears Prada 2“ gemeinsam mit Antoine Fuquas Musikerbiografie „Michael“ zuteil. Doch die richtigen Kapazunder stehen Kinofans erst noch bevor.

Das Cover ziert diesmal Shawn Wayans, seines Zeichens Teil der berühmten Wayans-Familie. Er hat sich nämlich als Darsteller, Autor und Produzent mit seinen beiden Brüdern, Keenan Ivory und Marlon, zusammengetan, um ein beliebtes Comedy-Franchise wiederzubeleben. Im Jahr 2000 mischten sie nämlich erstmals das Horror-Genre mit ihrem gnadenlosen Pastiche auf den damals allgegenwärtigen Slasher-Boom auf: „Scary Movie“ (Seite 12) war der Arbeitstitel des Drehbuchs von Kevin Williamson, das von Horrorlegende Wes Craven 1996 als „Scream“ verfilmt wurde. Der ikonische „Ghostface“-Killer spielte auch im ersten „Scary Movie“ eine zentrale Rolle. Nun, 26 Jahre später, geht es mit dem nunmehr sechsten Teil weiter und es werden wieder zahlreiche Filmhits, nicht nur aus der Horror-Ecke, der vergangenen Jahre verballhornt.

Fans von Tom Cruise und jener Rolle, die ihm Mitte der 1980er Jahre zum endgültigen Durchbruch verholfen hat, haben ab 13. Mai gleich doppelten Grund zur Freude: nicht nur, dass „Top Gun“ (Seite 17) pünktlich zum 40. Jubiläum digital restauriert auf die große Kinoleinwand zurückkehrt – zu den Klängen von Harold Faltermeyer, Kenny Loggins und natürlich „Take My Breath Away“ – es gibt auch gleich ein „Double Feature“ mit der immens erfolgreichen und ebenfalls kultigen 2022er-Fortsetzung „Top Gun: Maverick“. Ein Kinoereignis für Jung und Alt!

Aber nicht nur „Top Gun“ gibt sich ein erneutes Stelldichein in unseren Multiplex-Lichtspielhäusern, denn auch ein anderer 1980er-Jahre-Kulthit – quasi ein Vorläufer von „Scary Movie“ – wird wieder ins Programm genommen. 1987 nahm sich Comedy-Ikone Mel Brooks, der Ende Juni stattliche 100 Jahre alt wird, dem damals noch frischen Phänomen „Star Wars“ und anderen Science-Fiction-Hits wie der „Alien“-Reihe an. Das Ergebnis? „Spaceballs“ (Seite 19) natürlich! Nächstes Jahr, zum 40. Jubiläum, bekommt auch dieser Film seine lange erwartete Fortsetzung. Und nahezu alle Stars kehren in ihre Rollen zurück, darunter auch Mel Brooks, Bill Pullman und sogar Rick Moranis.

Auch im Kinosommer 2026 gibt es wieder Superhelden-Abenteuer zu bestaunen. James Gunns „DC Studios“ lassen, ein Jahr nach der Rückkehr Supermans, nun seine chaotische Cousine Kara (Milly Alcock) a.k.a. „Supergirl“ (Seite 25) vom Stapel, die nicht nur gegen böse Weltraumschurken bestehen, sondern auch das Leben ihres Hundes „Crypto“ retten muss. Jason Momoa, im alten „DCEU“ noch als cooler Unterwasserkönig „Aquaman“ im Einsatz, kehrt in einer neuen Rolle als Kopfgeldjäger Lobo ins Superheldengeschäft zurück.

Videospiel-Nerds bekommen einen neuen Grund, die Spielkonsole im Wohnzimmer für einen Abend gegen den Kinosaal einzutauschen. Fünf Jahre, nachdem Produzent James Wan und Regisseur Simon McQouid das „Beat Em Up“ „Mortal Kombat“ (Seite 26) neu aufgelegt haben, wird die Saga mit der Fortsetzung weitergeführt. Als Hauptfigur Johnny Cage tritt diesmal Karl Urban in Aktion.

Ein „Whodunnit“ mit Schafen und mit Schäfer Hugh Jackman als Mordopfer? Klingt witzig. Wer gerne mehr darüber erfahren möchte, dem sei „Glennkill: Ein Schafskrimi“ (Seite 28) empfohlen.

Der wohl erfolgreichste und einflussreichste Regisseur der Kinogeschichte tobt sich nach vierjähriger Schaffenspause wieder in seinem herzallerliebsten Genre aus. Das kann nur eins bedeuten: Steven Spielberg lässt wieder Aliens auf die Menschheit los! Emily Blunt, Josh O’Connor, Eve Hewson und Colin Firth finden sich in seinem neuen Science-Fiction-Abenteuer zusammen, um den „Disclosure Day“ (Seite 31) zu begehen.

Ein paar Titel der vergangenen Berlinale kommen in den nächsten Wochen ebenfalls in den regulären Kinobetrieb: „Ich verstehe Ihren Unmut“ (Seite 34), das empfehlenswerte Erotik-Drama „Truly Naked“ (Seite 35) und die starbesetzte schwarze Familiensatire „Rosebush Pruning“ (Seite 36).

Ich selbst habe für diese Ausgabe insgesamt vier Beiträge beigesteuert: noch ein Nostalgietrip für Anhänger der Filmkunst der 1980er Jahre – ein durchgehendes Thema dieser Kinowochen, wie es scheint – erwartet Zuschauer ab 5. Juni, wenn Regisseur Travis Knight die „Masters of the Universe“ (Seite 16) in ihre Schlacht schickt. Nicholas Galitzine verwandelt sich darin in den tapferen, muskelbepackten Recken „He-Man“, der sich gegen Jared Letos „Skeletor“ zur Wehr setzt. Ein Fantasy-Spektakel, für das Rocklegende Brian May auf dem Soundtrack zur Gitarre greift.

Über sechs Jahre ist es bereits seit dem letzten Kinoausflug in eine weit, weit entfernte Galaxis her. Nun ist es aber endlich wieder soweit, und es gibt wieder „Star Wars“-Feeling im Multiplex: Jon Favreau bringt seine gefeierte Streaming-Serie, die Ende 2019 „Disney+“ standesgemäß aus der Taufe hob, auf die Leinwand: „The Mandalorian and Grogu“ (Seite 18) mit Pedro Pascal, Jeremy Allen White als Jabba the Hutts Sohn (!) und Schauspielikone Sigourney Weaver (!!). Die Macht ist stark mit ihnen.

„In the Grey“ (Seite 24),ein explosiver Action-Thriller von Guy Ritchie mit dem charmanten Star-Trio Jake Gyllenhaal, Henry Cavill und Eiza González, handelt von einer riskanten Operation vor tropischer Kulisse, in der es um die Wiederbeschaffung eines Milliardenvermögens geht. Flotte Sprüche, irre Wendungen und viel Krawall sind vorprogrammiert.

Ich durfte im Zuge des Kinostarts der neuen Naturdokumentation „Über Österreich – Eine höhere Sicht“ (Seite 32) ein sehr ausgiebiges und interessantes Gespräch mit Regisseur und Kameramann Georg Riha – einer Legende im Bereich der Bildtechnik mit vielen Innovationen, die ihm zugerechnet werden – führen. Ein sehr sehenswerter Film, der seit 30. April in den Kinos läuft. Der erste österreichische Film, der mit „Dolby“-Technologie gedreht wurde.

Und zu guter Letzt noch ein Tipp für Horror-Fans: der erst 26-jährige aufstrebende Filmemacher Curry Barker hat sich mit der Low-Budget-Horrorschmiede „Blumhouse“ zusammengetan, um eine abgründige Lehrstunde in Sachen „Vorsicht, was du wir wünscht“ zu kreieren. In „Obsession“ (Seite 44) bedient sich nämlich ein hoffnungslos verliebter Musikladen-Angestellter eines Wünsche erfüllenden Spielzeugs. Doch was ihm die große Liebe hätte bringen sollen, wird schnell zu einem grotesken Albtraum.
Das neue „DOT.“-Magazin ist ab Donnerstag, 07. Mai 2026, in allen Cineplexx- und Constantin-Film-Kinos, in allen Star Movie Kinos, in den Wiener Kinos Filmcasino & Filmhaus am Spittelberg, in den Stadtkinos Bludenz und Dornbirn, in allen McDonald´s Restaurants und im Wiener Donau Zentrum erhältlich. Digital nachlesen kann man es aber auch gleich hier: