Interviewt am: 15. September 2023 über Zoom
Aus gegebenem Anlass: bevorstehender Kinostart seines Films „Am Ende wird alles sichtbar“ nach Vorlage seines eigenen Romans „Der Totengräber im Buchsbaum„, am 17. November 2023.
Veröffentlicht: im DOT. Magazin Nr. 98 (2. Oktober 2023) Link: https://issuu.com/pphmediaverlag/docs/dot_098
August Schmölzer, geboren am 27. Juni 1958 in St. Stefan ob Stainz (Steiermark) ist ein österreichischer Schauspieler und Schriftsteller, der seit Jahrzehnten in nationalen und internationalen Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen zu sehen ist. Seine Schauspielausbildung machte er in Graz und New York.
Im Fernsehen trat er in sieben Folgen der langlebigen Krimireihe „Tatort“ zwischen 1986 und 2011 in Erscheinung. Eine wiederkehrende Rolle bekleidete er auch in der vom ORF produzierten und ausgestrahlten Serie „Julia – Eine ungewöhnliche Frau„, darüber hinaus spielte er in einzelnen Episoden von so erfolgreichen Serien wie „Kommissar Rex„, „Der Bulle von Tölz„, mehrere „SOKO„-Serien sowie „Der letzte Bulle„.
Zu den deutschsprachigen Filmproduktionen, bei denen Schmölzer mitgespielt hat, zählen unter anderem „Bandits“ (1997) von Katja von Garnier, „Der Eisbär“ (1998) von Til Schweiger, „Der Untergang“ (2004) von Oliver Hirschbiegel sowie „Erik & Erika“ (2018) von Reinhold Bilgeri. International ist der bekannteste Film mit August Schmölzer in der Besetzung zweifellos „Schindler’s List“ (1993), das erschütternde Holocaust-Meisterwerk von Steven Spielberg, das mit insgesamt sieben Oscars, darunter für Film, Regie und Drehbuch, ausgezeichnet wurde. Schmölzer spielt die Nebenrolle des Dieter Reeder.
Sein Debütroman, „Der Totengräber im Buchsbaum„, erschien erstmals 2014 im Merlin Verlag und wurde anlässlich der Verfilmung von Peter Keglevic 2023 unter dem Filmtitel „Am Ende wird alles sichtbar“ neu aufgelegt. Schmölzer selbst spielt in der Verfilmung die Rolle des antagonistischen Polizeikommandanten. Die Hauptrollen im Film übernahmen Harald Schrott, Erika Marozsán, Manuel Rubey, Robert Stadlober und Jeremy Milliker.