Die neueste Ausgabe des Kino-, Musik- und Lifestyle-Magazins steht bereits in den Startlöchern – mit fünf Textbeiträgen von mir. Es warten wieder spannende Wochen auf uns.

Das Cover ziert diesmal eine echte Action-Heldin: vor mittlerweile neun Jahren brachte der visionäre australische Filmemacher George Miller – nach jahrzehntelanger Wartezeit – den vierten Teil seiner postapokalyptischen „Mad Max“-Reihe auf die Leinwand. Tom Hardy beerbte in „Fury Road“ Mel Gibson, der mit der Rolle des Max Rockatansky seinen großen Durchbruch feierte. Die größte Überraschung des Films war aber nicht die spektakuläre und größtenteils handgemachte Action, sondern die Tatsache, dass Max hier nur eine Nebenrolle spielt: er hilft, nein, er begleitet Imperator Furiosa, gespielt von einer gewohnt furiosen Charlize Theron, durch die endlose Wüstenlandschaft, um eine Gruppe junger Frauen (Rosie Huntington-Whiteley, Riley Keough, Abbey Lee, Zoë Kravitz, Courtney Eaton) vom ruchlosen Warlord Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) zu befreien. Furiosa hat sich seitdem zu einer Kultfigur entwickelt, sodass Miller jetzt ihre Vorgeschichte inszeniert – mit Anya Taylor-Joy in der Titelrolle und Chris Hemsworth in einer diabolischen Nebenrolle. „Furiosa: A Mad Max Saga“ (Seite 30) startet am 24. Mai.

Ryan Reynolds bereitet sich intensiv auf einen der meisterwarteten Filmstarts des Jahres vor, während er einen walisischen Fußballclub in die Profiliga managt. Und als ob das noch nicht genug ist, macht er schon bald die Bekanntschaft mit putzigen, computer-animierten Kreaturen, die Menschen als imaginäre Freunde beistehen. „IF“ (Seite 40) entspringt der Fantasie von John Krasinski („The Office“, „A Quiet Place”) und dürfte, anders als Reynolds‘ zweiter Sommer-Blockbuster, gute Unterhaltung für die ganze Familie versprechen.

Wesentlich lauter und krachlederner geht es dafür in „Bad Boys: Ride or Die“ (Seite 42) zu: im vierten Teil der Buddy-Cop-Action-Reihe bekommen es die etwas in die Jahre gekommenen Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett (Martin Lawrence) mit einer brisanten Verschwörung zu tun, die das Vermächtnis ihres getöteten Captains (Joe Pantoliano) bedroht. Das Regie-Duo Adil El-Arbi und Bilall Fallah, die auch den dritten Teil von Anfang 2020 inszenierten, kehren für diesen Film zurück. Es ist dies zudem der erste große Kinostart seit Will Smiths Oscar-Skandal 2022.
Für alle Arthouse-Interessierten gibt es wieder ein paar verspätete Award-Kandidaten zu begutachten: die Biographie „Golda“ (Seite 44) über die legendäre israelische Premierministerin Golda Meir mit Helen Mirren in der Titelrolle, transformiert durch aufwendiges, Oscar-nominiertes Make-Up. Matthias Glasners dreistündiges Familiendrama „Sterben“ (Seite 50) mit Starbesetzung, ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären der Berlinale 2024 für das beste Drehbuch und Favorit beim Deutschen Filmpreis. Und Todd Haynes schwarzhumoriges Drama „May December“ (Seite 52), in der eine skandalumwitterte Familie über zwei Jahrzehnte später durch die Ankunft einer Schauspielerin (Natalie Portman), die in einer Verfilmung die Hauptrolle spielen soll, mit lange verdrängten Gefühlen konfrontiert wird. Großartig besetzt mit Julianne Moore und Charles Melton.

Meine Beiträge für diese Ausgabe: „Planet der Affen: New Kingdom“ (Seite 34): 300 Jahre nach Caesar kämpft eine neue Generation von Affen und Menschen um die Vorherrschaft auf der Erde.
„Beautiful Wedding“ (Seite 53): Fortsetzung der Young Adult-Rom-Com „Beautiful Wedding”, in der ein ungleiches junges Paar, jetzt frisch verheiratet, von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt.
„Julie – Eine Frau gibt nicht auf“ (Seite 54): atemberaubend und spannend inszeniertes Sozialdrama, in dem eine alleinerziehende Mutter just am Tag des Interviews für ihren Traumjob mit einem Generalstreik konfrontiert wird.
„Eureka“ (Seite 55): Geschichten amerikanischer Ureinwohner im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte.
„Tarot – Tödliche Prophezeiung“ (Seite 59): für Fans gepflegter Horror-Unterhaltung. Eine Gruppe Jugendlicher unterschätzt die Regeln des Tarot-Kartenspiels und setzt einen tödlichen Fluch frei.
Das neue „DOT.“ im Printformat gibt es ab Donnerstag, 02. Mai 2024 in allen Cineplexx- und Constantin Film-Standorten, Star Kinos, ausgewählten Programmkinos und McDonald’s-Filialen in ganz Österreich sowie hier: