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Es ist wieder an der Zeit für eine neue Ausgabe voller Kinostarts, Entertainment-Ereignisse, Lifestyle-Tipps und Konzerthighlights. Was hat der Monat April im Jahr 2026 aufzubieten?

© 2026 Walt Disney Studios, Searchlight Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Natürlich habe auch ich mich wieder an der Berichterstattung beteiligt. Es ist dies nunmehr meine bereits 28. Ausgabe – ja, ich habe mitgezählt. Mehr als eine Handvoll Artikel sind in diesem 121. „DOT.“ aus meiner Feder. Der größte Text ist diesmal einer Horror-Fortsetzung gewidmet: sieben Jahre, nachdem Samara Weaving eine unvergessliche Hochzeitsnacht samt sadistischem Versteckspiel durchgestanden hat, kehrt sie nun in „Ready or Not 2: Here I Come“ (Seite 30) zurück. Gemeinsam mit ihrer Schwester, gespielt von Kathryn Newton, erfährt sie, dass sie nun Teil eines weitaus größeren, international operierenden Netzwerks geworden ist, das ihr nun unerbittlich nach dem Leben trachtet. Klingt irre, und ist es ziemlich sicher auch. Mit dabei in diesem blutigen Reigen sind unter anderem auch Body-Horror-Regielegende David Cronenberg, 90er-Ikone Sarah Michelle Gellar und Elijah Wood.

© 2025 Constantin Film, Gaumont. Alle Rechte vorbehalten.

In dieser Ausgabe sind überdurchschnittlich viele politische Filme vertreten: einer davon ist Olivier Assayas‘ aufsehenerregende Bestsellerverfilmung „The Wizard of the Kremlin (Der Magier im Kreml)“ (Seite 38). Der Film spielt in Moskau während der 1990er Jahre, und erzählt die Geschichte des Künstlers und Politberaters Wadim Baranow (Paul Dano), der zu jener Zeit die Bekanntschaft eines aufstrebenden und machthungrigen Jungpolitikers namens Vladimir Putin (Jude Law) macht und zu seinem einflussreichen Strategen aufsteigt.

© 2026 Filmladen. Alle Rechte vorbehalten.

Zwei filmische Biografien, eine fiktional und eine dokumentarisch, fürs Arthouse-Publikum: im Drama „Enrico Berlinguer: La Grande Ambizione“ (Seite 40) setzt Regisseur Andrea Segre dem kommunistischen italienischen Politiker, der in den 1970er Jahren eine Regierungskoalition mit den Christdemokraten unter Ministerpräsident Aldo Moro eingehen wollte, ein Denkmal. Die Dokumentation „Siri Hustvedt: Dance Around the Self“ (Seite 40), die auf der diesjährigen Berlinale uraufgeführt wurde, beschäftigt sich unterdessen mit dem Leben und Werk der Schriftstellerin, die mit ihrem 2024 verstorbenen Autorenkollegen Paul Auster verheiratet war.

© 2025 Stadtkino Filmverleih. Alle Rechte vorbehalten.

Nach ihrem historischen Cannes-Triumph 2021 mit dem wahnwitzigen Body-Horror-Schocker „Titane“ kehrte die kompromisslose französische Filmemacherin Julia Ducournau vier Jahre später an den Ort des Erfolgs zurück, mit einem weniger schockierenden, aber nach wie vor intensiven und verstörenden Drama. Das Mädchen „Alpha“ (Seite 43), gespielt von der jungen Mélissa Boros, kehrt in den 1980ern, inmitten der HIV-Epidemie, mit einem Tattoo am Arm nach Hause zurück, was ihre Mutter (Golshifteh Farahani), eine aufopferungsvolle Ärztin, in Panik versetzt, besonders als sich die Wunde entzündet. Bildgewaltig.

Zudem gebe ich noch einen kurzen Ein- und Ausblick auf das kommende Jüdische Filmfestival, das von 9. bis 19. April in drei Wiener Kinos über die Bühne gehen wird.

© 2026 A24, Constantin Film. Alle Rechte vorbehalten.

Das Cover teilen sich diesmal die beiden Stars der schwarzen Komödie „The Drama“ (Seite 12) von Autor und Regisseur Kristoffer Borgli. Robert Pattinson und Zendaya sind kurz davor, vor den Traualtar zu treten, als dunkle Geheimnisse aus ihrer beider Vergangenheit das Glück bedrohen, bevor sie sich überhaupt das Ja-Wort geben können.

© 2025 Filmladen, Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Einer der Überraschungshits des vergangenen Kinojahres war die schwarzhumorige queere BDSM-Romanze „Pillion“ (Seite 16) von Harry Lighton, in dem der aus den „Harry Potter“-Filmen bekannte Harry Melling (Dudley Dursley in der Reihe) an einen enigmatischen Biker, gespielt von Alexander Skarsgård, gerät.

© 2004 LionsGate, Constantin Film. Alle Rechte vorbehalten.

Ein Wiedersehen mit den Redakteuren des „Runway“-Magazins verspricht Regisseur David Frankel mit der Legacy-Fortsetzung „The Devil Wears Prada 2 (Der Teufel trägt Prada 2)“ (Seite 18): nach 20 Jahren treffen Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci wieder aufeinander. Fans von Quentin Tarantino, die sehnsüchtig auf die Ankündigung seines zehnten und womöglich wirklich allerletzten Spielfilms warten und die Premiere von „The Adventures of Cliff Booth“ von David Fincher nach Tarantino-Drehbuch herbeisehnen, können sich demnächst immerhin mit der Komplettfassung seines ikonischen, einst zweigeteilten Racheepos „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ (Seite 22) trösten. In seiner ganzen vierstündigen Pracht schickt er Uma Thurman als „Braut“ auf ihren gnadenlosen Feldzug gegen ihren einstigen Lover und Boss Bill (David Carradine) und seine Gang.

© 2026 Ella Knorz, if Productions, Alamode Film. Alle Rechte vorbehalten.

Nach dem großen Triumph mit dem Goldenen Bären von Berlin kommt İlker Çataks hochgelobtes Drama „Gelbe Briefe“ (Seite 29) nun auch bei uns in die Kinos. Das Künstlerehepaar Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer) wird nach der Uraufführung eines regierungskritischen Theaterstücks vom türkischen Regime sanktioniert und muss fortan um ihre Existenz und Sicherheit fürchten. Der Umzug von Ankara nach Istanbul wird für die Familie zu einer großen Belastungsprobe.

© 2026 Schubert, ROW Pictures, Walker + Worm Film, Gerald Kerkletz. Alle Rechte vorbehalten.

Ebenfalls auf der Berlinale 2026 ausgezeichnet würde einer der beiden österreichischen Wettbewerbsbeiträge, Markus Schleinzers intensives Historiendrama „Rose“ (Seite 35). In wunderschönen Schwarz-Weiß-Bildern erzählt er darin von dem geheimnisvollen Soldaten, der nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) in ein kleines deutsches Dorf einkehrt, um sich dort niederzulassen. Bald stellt sich die Frage nach seiner wahren Identität. Für ihre starke Performance erhielt Sandra Hüller zu Recht den Preis für die beste Hauptrolle.

© 2025 Sony Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Ein anderer Bärengewinner, jedoch aus dem Jahr 2025, kommt nun endlich – endlich! – auch bei uns in den regulären Kinobetrieb. Ich war damals bei der Weltpremiere von Richard Linklaters „Blue Moon“ (Seite 36) im Berlinale-Palast, und habe Ethan Hawkes Oscar-nominierte Darstellung des alkoholkranken Songwriters Lorenz Hart, dessen Leben und Karriere am Abend des 31. März 1943 in der New Yorker Bar „Sardi’s“ eine tragische Wendung nimmt, als einer der ersten als genau solche erkannt: preiswürdig. Andrew Scott als Harts ehemaliger Kreativpartner Richard Rodgers, der an jenem Abend mit seinem neuen Kompagnon Oscar Hammerstein II. (Simon Delaney) mit dem Musical „Oklahoma!“ einen monumentalen Erfolg feiert, erhielt damals ebenfalls verdient den Nebenrollen-Bären.

© 2026 Universal Pictures International, LionsGate. Alle Rechte vorbehalten.

Zwei Musik-Legenden wird demnächst auf den hiesigen Kinoleinwänden gehuldigt: das umstrittene Leben des wohl größten Popstars des 20. Jahrhunderts wird von Regisseur Antoine Fuqua aufbereitet. Jaafar Jackson wird die Ehre zuteil, seinen Onkel „Michael“ (Seite 39) zu spielen. Viele spannende Fragen umgeben dieses Projekt: wird es zweigeteilt? Dauert der Film wirklich dreieinhalb Stunden? Und wie gehen die Filmemacher mit den dunklen Aspekten seines tragischen Lebens um? Mitte April gibt es die Antworten. Weniger mysteriös steht es um die Dokumentation „It’s Never Over, Jeff Buckley“ (Seite 41), das sich dem viel zu kurzen Leben des Singer-Songwriters widmet, dessen Coverversion von Leonard Cohens „Hallelujah“ ihn weltberühmt machte, bevor Buckley 1997 während der Arbeit an seinem zweiten Studioalbum mit nur 30 Jahren in einem See ertrank.

© 2026 Warner Bros. Pictures. Alle Rechte vorbehalten.

Horror-Fans dürfen sich freuen, denn die Regisseure von „Ready or Not 2“ bringen bald Brendan Fraser und Rachel Weisz für ein neues Mumien-Abenteuer zurück. Wer aber nicht so lange warten will, bis Rick und Evie wieder Jagd auf Untote machen, der kann sich im April zu „Lee Cronin’s The Mummy“ (Seite 42) wagen, der eine etwas andere und weitaus weniger humorvolle Geschichte rund um jahrtausendealte Untote erzählen wird.

© 2025 Panda Lichtspiele, Diaphana Distribution. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Animationsbereich kommt einer der fünf Oscar-nominierten Spielfilme der vergangenen Award-Saison ins Kino: „Arco“ (Seite 47). In diesem Science-Fiction-Abenteuer folgen wir dem titelgebenden Jungen, der aus dem Jahr 2932 ins Jahr 2075 zurückreist, weil er glaubt, dort auf Dinosaurier treffen zu können. Stattdessen macht er die Bekanntschaft mit dem Mädchen Iris, das ihm helfen will, in seine Zeit zurückzukehren. Eine der Produzentinnen des Films ist Oscar-Preisträgerin Natalie Portman.

© 2026 Universal Pictures International. Alle Rechte vorbehalten.

Der große Blockbuster, der pünktlich zu Ostern startet, dürfte aber die Fortsetzung der überaus erfolgreichen Videospiel-Verfilmung, „The Super Mario Galaxy Movie“ (Seite 48) werden. Wieder mit Chris Pratt als englische Originalstimme des legendären Klempners mit der roten Mütze und Charlie Day als Bruder Luigi. Neu dabei in diesem Abenteuer sind Bowsers (Jack Black) Sohn Bowser Jr. (Benny Safdie), Yoshi (Donald Glover) und die von Brie Larson gesprochene Prinzessin Rosalina.

Das neue „DOT.“-Magazin ist seit Donnerstag, 26. März 2026, in allen Cineplexx- und Constantin-Film-Kinos, in allen Star Movie Kinos, in den Wiener Kinos Filmcasino & Filmhaus am Spittelberg, in den Stadtkinos Bludenz und Dornbirn, in allen McDonald´s Restaurants und im Wiener Donau Zentrum erhältlich. Digital nachlesen kann man es aber auch gleich hier:

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