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Mit der ersten neuen Ausgabe im Kalenderjahr 2026 meldet sich die Redaktion des „DOT.“ aus dem „PPH Media Verlag“ zurück. Wer sich über neue Kinostarts, Konzerthighlights und andere Lifestyle-Tipps informieren möchte, der ist hier richtig.

© 2026 Sony Pictures Releasing International. Alle Rechte vorbehalten.

Fast schon traditionell startet das „DOT.“ mit einer reduzierten Ausgabe ins neue Jahr. Gerade einmal 68 Seiten hat das neue Magazin dieses Mal aufzubieten. Zum bereits dritten Mal in Folge bin ich es, der die Coverstory bereitstellen darf: Chris Hemsworth, der gerade wieder in seiner Paraderolle als nordischer Donnergott Thor vor der Kamera steht, um „Avengers: Doomsday“ zu realisieren, tritt in seinem neuen Action-Krimi ordentlich aufs Gas. „Crime 101“ (Seite 12) ist die erste Spielfilmarbeit des Dokumentarfilmers Bart Layton, der eine Kurzgeschichte von Don Winslow adaptiert. Hemsworth spielt einen charismatischen Dieb, der sich mit einer Versicherungsmaklerin (Halle Berry) zusammentut, um eine Beute von 11 Millionen Dollar zu ergaunern. Aber alte Feinde (Nick Nolte und Barry Keoghan) und ein hartnäckiger Detective (Mark Ruffalo) kommen ihm dabei in die Quere. In der Tradition spannender Genreklassiker wie „The Thomas Crown Affair“ (1968), „Heat“ (1995) und „Drive“ (2011).

© 2025 PolyFilm Verleih, The Party Film Sales. Alle Rechte vorbehalten.

Mein anderer Magazinbeitrag für diese Ausgabe ist das soeben für den Oscar nominierte tunesische Drama „Ṣawt Hind Rajab (The Voice of Hind Rajab)“ (Seite 42) von Kaouther Ben Hania. Darin erzählt sie die erschütternde wahre Geschichte eines erst fünfjährigen Mädchens, das vor genau zwei Jahren während des israelischen Angriffskriegs im Gazastreifen in einem Auto mit den Leichen von sechs Familienmitgliedern ausharren musste und telefonisch mit Mitarbeitern der Rotkreuzorganisation „Palästinensischer Roter Halbmond“ verbunden war, die fieberhaft eine Rettungsmission für Hind auf die Beine stellen wollen. In Venedig mit tosendem Beifall und dem Großen Preis der Jury bedacht, ist der Film, eine Mischung aus Dokumentation und packendem Thriller, einer der besten des vergangenen Kinojahres.

© 2026 Sony Pictures Releasing International. Alle Rechte vorbehalten.

Weitere Kinostarts, die von meinen Kolleginnen und Kollegen besprochen wurden: gerade eben bereits ins Kino gekommen ist der neue Science-Fiction-Thriller des russisch-kasachischen Regisseurs Timur Bekmambetov. In „Mercy“ (Seite 17) spielt Chris Pratt einen Polizisten, der des Mordes an seiner eigenen Ehefrau beschuldigt wird und nur 90 Minuten Zeit hat, vor einer KI-Richterin (Rebecca Ferguson) seine Unschuld zu beweisen.

© 2026 Walt Disney Pictures, 20th Century Studios. Alle Rechte vorbehalten.

Etwas paradiesischer schaut es zwar in „Send Help“ (Seite 20) aus, aber der äußere Eindruck täuscht. Die frustrierte Angestellte Linda (Rachel McAdams) strandet nach einem Flugzeugabsturz mit ihrem verhassten Vorgesetzten (Dylan O’Brien) auf einer einsamen Insel, wo er sich stur an die Herrschaftsverhältnisse im Büro klammert. Linda, die in ihrer Freizeit gerne „Survivor“ schaut, dreht den Spieß aber um, ob er das nun akzeptiert oder nicht. Sam Raimis erster Ausflug ins Horrorgenre seit siebzehn Jahren ist eine irre Mischung aus „Misery“ (1990), „Cast Away“ (2000) und „Triangle of Sadness“ (2022).

© 2025 CJ ENM, Neon, Filmladen. Alle Rechte vorbehalten.

Einer der Festivallieblinge aus Venedig 2025 startet Anfang Februar in den Kinos: Park Chan-wooks wunderbar schwarzhumoriger Thriller „Eojjeol Suga Eopda (No Other Choice)“ (Seite 24). Nach 25 erfolgreichen Jahren in der Papierindustrie wird Man-su (Lee Byung-hun) gefeuert. Die Familie muss fortan den Gürtel enger schnallen. Als er nach einem Jahr noch immer keine neue Anstellung in Aussicht hat, greift Man-su zu ungewöhnlichen und mitunter drastischen Methoden, um wieder in die Spur zu finden. Südkoreanische Verfilmung des Romans „The Ax“ von Donald E. Westlake. Sehr zu empfehlen.

© 2025 Filmladen. Alle Rechte vorbehalten.

Auf der letztjährigen Viennale präsentierte der argentinische Filmemacher Gastón Solnicki seinen Film „The Souffleur“ (Seite 25), in dem Hollywoodstar Willem Dafoe den Manager des Wiener Hotels „Intercontinental“ spielt, der sich gegen die Pläne eines Investors (Solnicki selbst) stellt, das traditionsreiche Hotel zu modernisieren. Ich durfte den Regisseur während der Viennale, passenderweise im „Intercontinental“, interviewen, das Video dazu wird in Kürze auf „Uncut“ erscheinen.

© 2026 Warner Bros. Pictures, Constantin Film. Alle Rechte vorbehalten.

Rechtzeitig zum bevorstehenden Valentinstag wird eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Literaturhistorie von Emerald Fennell („Promising Young Woman“ [2020], „Saltburn“ [2022]) neu aufgelegt. Emily Brontë veröffentlichte 1847, nur einen Jahr vor ihrem frühen Tod, „Wuthering Heights (Sturmhöhe)“ (Seite 28), in dem der Waisenjunge Heathcliff (Jacob Elordi, für „Frankenstein“ soeben erstmals Oscar-nominiert) und die Tochter seines Ziehvaters, Catherine (Margot Robbie), einander begehren, aber es das Schicksal einfach nicht gut mit ihnen meint. Adaptionen dieses Stoffs gibt es bereits einige, unerreicht ist bis heute jene von William Wyler aus dem Jahr 1939 mit Laurence Olivier und Merle Oberon geblieben. Fennell dürfte dafür die sinnlichste und poppigste Version liefern.

© 2025 Paramount Pictures, Constantin Film. Alle Rechte vorbehalten.

Für Horrorfans gibt es einerseits die Gelegenheit, in die Welt eines kultigen Videospiels zurückzukehren, wenn Regisseur Christophe Gans knapp zwei Jahrzehnte nach seiner ersten Verfilmung „Return to Silent Hill“ (Seite 38) nachlegt. Andererseits mutiert ein gutmütiger Schimpanse in „Primate“ (Seite 40) zu einem furchteinflößenden Monster.

© 2025 Polyfilm Verleih, Pandora Filmproduktion. Alle Rechte vorbehalten.

Die ungarische Filmemacherin Ildikó Enyedi meldete sich im vergangenen Herbst mit ihrem neuen Zeitkapsel-Botanik-Drama „Silent Friend“ (Seite 44) zurück und nahm am Wettbewerb in Venedig teil. Als junge Studentin, die 1908 im Alten Botanischen Garten in Marburg die Fotografie für sich entdeckt und Pflanzen ablichtet, wurde die Schweizerin Luna Wedler als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet. Tony Leung Chiu-wai, Sylvester Groth und Léa Seydoux sind in weiteren Rollen zu sehen.

© 1997 Buena Vista International, Studio Ghibli, Polyfilm Verleih. Alle Rechte vorbehalten.

Und für Anime-Fans gibt es nach der Wiederaufführung von „Sen to Chihiro no Kamikakushi (Chihiros Reise ins Zauberland)“ (2001) gleich die nächste Gelegenheit, ein Meisterwerk von Hayao Miyazaki wieder auf der großen Kinoleinwand zu erleben. „Mononoke-hime (Prinzessin Mononoke)“ (Seite 52) brach bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1997 sämtliche Rekorde in Japan und ließ sogar James Camerons Katastrophen-Epos „Titanic“ hinter sich. Seitdem genießt der Zeichentrickfilm weltweit Kultstatus.

Das neue „DOT.“-Magazin ist ab Donnerstag, 29. Januar 2026, in allen Cineplexx- und Constantin-Film-Kinos, in allen Star Movie Kinos, in den Wiener Kinos Filmcasino & Filmhaus am Spittelberg, in den Stadtkinos Bludenz und Dornbirn, in allen McDonald´s Restaurants und im Wiener Donau Zentrum erhältlich. Digital nachlesen kann man es aber auch gleich hier:

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